Finde in nur 10 Minuten täglich
wieder zurück zu dir.
Der Advent sollte eigentlich eine Zeit der Ruhe, Wärme und Vorfreude sein.
Doch für viele Frauen fühlt er sich ganz anders an.
Der Kalender wird voller, die To-do-Liste länger und plötzlich dreht sich alles darum, noch schnell Geschenke zu besorgen, Termine zu koordinieren, die Familie zusammenzubringen und den perfekten Heiligen Abend vorzubereiten.
Und während du dafür sorgst, dass alles für Familie und andere schön wird, bleibt eines oft auf der Strecke: du selbst
Am Ende des Tages bist du erschöpft – obwohl du dir gerade in dieser besonderen Zeit eigentlich mehr Besinnlichkeit gewünscht hast.
Es ist nicht unbedingt die Menge an Terminen, die uns die Ruhe nimmt.
Oft ist es der Anspruch, alles perfekt machen zu wollen.
Das perfekte Geschenk.
Das perfekte Fest.
Die perfekte Stimmung.
Alles soll rechtzeitig erledigt sein.
Dabei geraten wir leicht in einen Modus, in dem wir nur noch funktionieren. Wir hetzen von einer Aufgabe zur nächsten und verlieren dabei den Kontakt zu uns selbst. Der Advent wird dadurch zu einer weiteren Zeit, in der wir viel geben – aber kaum bei uns ankommen.
Vielleicht denkst du: Ich müsste einfach mal einen ganzen Tag für mich haben.
Doch genau das ist im Dezember oft unrealistisch. Und vor allem brauchst du nicht unbedingt einen freien Tag, um wieder mehr Ruhe zu spüren. Manchmal reichen zehn bewusste Minuten. Zehn Minuten, in denen du einfach bei dir ankommst.
Denn innere Ruhe entsteht nicht automatisch, nur weil wir mehr Zeit haben. Sie entsteht, wenn wir uns bewusst einen Moment aus dem Außen zurückholen.
Dieses einfache Licht-Atem -Ritual kannst du immer dann nutzen, wenn du merkst, dass es dir zu viel wird.
ANKOMMEN
Lege beide Hände auf dein Herz und schließe deine Augen.
Atme dreimal tief durch die Nase ein und langsam durch den leicht geöffneten Mund wieder aus.
Mit jedem Ausatmen darf Anspannun deinen Körper verlassen.
Spüre, wie dein Atem ruhiger wird.
Stell dir nun vor, wie du mit jedem Einatmen warmes, goldenes Licht in dein Herz aufnimmst.
Dieses Licht breitet sich langsam in deiner Brust aus. Es fließt duch deinen gesamten Körper und umhüllt dich wie eine warme Decke.
Du musst nicht tun.
Beobachte einfach deinen Atem und dieses goldene Licht.
Stell dir vor, wie es sich immer weiter ausdehnt – über deinen Körper hinaus, in den Raum und immer weiter.
Wenn Gedanken auftauchen, musst du sie nicht festhalten.
Lass sie kommen und weiterziehen – wie Wolken am Himmel.
Bleibe so lange in diesem Gefühl der Wärme und Geborgenheit, wie es sich für dich gut anfühlt.
Bewege anschließend langsam deine Finger. Atme noch einmal tief ein und wieder aus und öffne langsam in deinem eigenen Tempo wieder deine Augen.
Nimm dieses Gefühl von Ruhe mit in deinen Abend.
Du musst deinen Advent nicht komplett umplanen, um wieder mehr Ruhe zu finden.
Vielleicht ist es genau dieser kleine Moment am Tag, der etwas verändert. Ein Moment, in dem du innehältst. Ein Moment, in dem du nicht organisierst, planst oder funktionierst. Ein Moment, in dem du dir selbst wieder zuhörst.
Besinnlichkeit beginnt nicht im Kalender – sondern in dem Moment, in dem du dir selbst wieder zuhörst.
Und vielleicht darf genau das in diesem Jahr dein bewusster sein.
Oft sind es genau diese kleinen bewussten Momente, die den Advent wieder besinnlich werden lassen.
Wenn du merkst, wie gut dir solche kleinen Rituale tun, kannst du dir in diesem Advent jeden Tag einen kleinen Moment nur für dich schenken.
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